Bei ihrem Treffen am Aasee geht es Union und SPD vor allem um Selbstvergewisserung. Auch ein Gefallener darf dabei sein.

Gruppenbild ohne Dame: SPD-Frak­tionschef Miersch, sein CDU-Äquivalent Frei und CSU-Landesgruppenchef Hoffmann in Münster

Lars Berg/dpa

Bühnen und Stände sind am Ufer des Aasees aufgebaut, Hunderttausende Gäste werden in Münster erwartet, die Vorfreude ist riesig. Die Rede ist nicht vom Treffen der Fraktionsvorstände von CDU, CSU und SPD, sondern vom nordrhein-westfälischen Landesfest, das zeitgleich stattfindet.

Die 32 Bundestagsabgeordneten haben sich bis Freitag eher diskret in ein Hotel am See eingemietet, nach feiern kann ihnen eigentlich nicht zumute sein angesichts schlechter Umfragewerte, mieser Stimmung im Land und einer rechtsextremen Partei, die sich vorgenommen hat, in Sachsen-Anhalt die Macht zu ergreifen.