PfadnavigationHomeRegionalesSachsen-AnhaltTesvolt investiert 23 Millionen Euro in neues ZentrumStand: 13:42 UhrLesedauer: 2 MinutenTesvolt hat in Wittenberg ein neues Logistik- und Technologiezentrum für Batteriespeicher eröffnet. (Archivbild) Quelle: Simon Kremer/dpaDer Batteriespeicher-Hersteller baut seinen Stammsitz in Wittenberg deutlich aus. Das neue Zentrum soll die wachsende Nachfrage bedienen und Platz für weitere Beschäftigte bieten.Der Batteriespeicher-Hersteller Tesvolt hat an seinem Unternehmenssitz in Wittenberg ein neues Logistik- und Technologiezentrum eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilte, flossen 23 Millionen Euro in den Neubau. Dort sollen schrittweise Kapazitäten für bis zu 110 Arbeitsplätze entstehen. Das Land unterstützte das Vorhaben mit rund fünf Millionen Euro.Deutlich mehr Platz für BatterienDas Zentrum verfügt über eine Nutzfläche von mehr als 6.500 Quadratmetern. Kernstück ist ein vollautomatisches Hochregallager mit 4.500 Palettenplätzen, das speziell für die Lagerung von Batterien und Gefahrstoffen ausgelegt ist. Mit dem Neubau verzehnfacht Tesvolt nach eigenen Angaben seine Logistikkapazitäten. Auch bei Störungen auf den internationalen Märkten sollen so kurze Lieferzeiten gewährleistet werden.Bis zu 80.000 Speichersysteme im JahrIn dem Gebäudekomplex werden zudem Batteriespeichersysteme fertiggestellt und mit Software ausgestattet. Die Anlage ist im Zweischichtbetrieb auf eine jährliche Kapazität von bis zu vier Gigawattstunden ausgelegt. Das entspreche bis zu 80.000 Speichersystemen für Gewerbe und Industrie pro Jahr.Batteriespeicher können überschüssigen Strom etwa aus Wind- und Solaranlagen aufnehmen und bei Bedarf wieder bereitstellen. Dadurch sollen sie helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. «In den kommenden Jahren geht es umso mehr darum, die Stromnetze zukunftsfest zu machen», sagte Energieminister Armin Willingmann (SPD). Sachsen-Anhalt sei beim Ausbau der erneuerbaren Energien bereits Vorreiter.Arbeitsplätze in Fertigung und BüroVon den bis zu 110 Arbeitsplätzen entfallen den Angaben zufolge 68 auf die Integration der Speichersysteme und 42 auf den Bürobereich. Das neue Zentrum soll unter anderem mit einer Photovoltaikanlage, 16 Kleinwindanlagen und Wärmepumpen mit Energie versorgt werden.dpa-infocom GmbH