PfadnavigationHomeRegionalesNiedersachsen & BremenTarifrunde SeehäfenSeehafen-Tarifrunde: ver.di geht in Rückkopplung mit BeschäftigtenStand: 13:38 Uhr18.08.2026, Hamburg: Beschäftigte demonstrieren vor dem Gelände des HHLA Container Terminal Burchardkai. Die Gewerkschaft Verdi ruft zu Warnstreiks an sechs Seehäfen auf.Quelle: Ulrich Perrey/dpaDer Arbeitgeberverband legte ein neues Angebot vor: 5,1 Prozent mehr Lohn, kein Stundenlohn unter 20 Euro. Rund 11.000 Hafenbeschäftigte diskutieren jetzt – darunter in Emden und Wilhelmshaven.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenIn der Tarifrunde für die deutschen Seehäfen haben die Arbeitgeber ein neues Angebot vorgelegt. Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) bietet demnach 5,1 Prozent höhere Stundenlöhne, rückwirkend ab dem 1. August. Die Laufzeit des Vertrags soll 18 Monate betragen – einen Monat kürzer als beim vorherigen Angebot.Außerdem soll künftig in keinem der betroffenen Hafenbetriebe ein Stundenlohn unter 20 Euro liegen. Das Angebot gilt für die Beschäftigten in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Brake und Wilhelmshaven – insgesamt rund 11.000 Menschen. ver.di-Verhandlungsführerin Sylvi Krisch erklärte: „Die Arbeitgeber haben sich bewegt und das Angebot in Richtung unserer Forderungen verändert."Krisch zufolge habe die Gewerkschaft eine Mindesterhöhung zugunsten der unteren Lohngruppen durchgesetzt. ver.di tritt nun in eine Rückkopplungsphase mit den Beschäftigten ein. Krisch: „Jetzt sind die Beschäftigten an der Reihe, dieses Angebot zu diskutieren und sich ihre Meinung dazu zu bilden."
Seehäfen-Tarifrunde: 5,1 % mehr Lohn – Emden und Wilhelmshaven - WELT
Der ZDS bietet 5,1 Prozent mehr Stundenlohn, kein Stundenlohn unter 20 Euro. 11.000 Hafenarbeiter – auch in Emden und Wilhelmshaven – diskutieren das Angebot jetzt.







