Die Zahl der Alten steigt, aber ein geringerer Anteil der Wirtschaftskraft fließt in die Rente. Die Linke warnt vor Altersarmut und weiteren Kürzungen.
Der Anteil älterer Menschen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen
Jan Woitas/dpa
In Deutschland leben heute viel mehr alte Menschen als noch zur Jahrtausendwende. Trotzdem fließt heute ein geringerer Anteil der deutschen Wirtschaftskraft in die gesetzliche Rente als damals. Das zeigen aktuelle Zahlen, die die Linksfraktion im Bundestag vom Sozialministerium erfragt hat.
Demnach waren im Jahr 2000 nur 14,3 Prozent der Bevölkerung 67 Jahre alt oder älter, 2025 waren es schon 20,3 Prozent. Demgegenüber entsprachen die Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahr 2000 noch 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, im vergangenen Jahr waren es nur noch 9,5. Die Tendenz geht dabei wieder leicht nach oben: Zwischenzeitlich lag der Wert nur bei um die 9 Prozent, im Jahr 2024 dann bei 9,3 Prozent.







