Fußball ist ein einfaches Spiel. 22 Männer jagen 90 Minuten einem Ball hinterher und am Ende gewinnen die Bayern, so ein Spruch des britischen Ex-Profis Gary Lineker in leichter Abwandlung. Auch im Bundesliga Management Index (BMI), den Forscher der Handelshochschule Leipzig (HHL) zum mittlerweile zehnten Mal erstellt haben, belegt der Rekordmeister die Spitzenposition.
Doch während das Spiel einfach bleibt, wird das Drumherum immer komplexer. „Die europäische Fußballindustrie durchläuft eine Phase, die durch einen hohen Grad an Kommerzialisierung gekennzeichnet ist“, heißt es in der Studie. Herausforderungen und Aufgaben nehmen deshalb von Jahr zu Jahr zu und werden immer vielfältiger. Das zeigen allein die insgesamt 77 untersuchten Key Performance Indikatoren (darunter etwa Punkte pro Kaderbudget, Eigenkapitalquote, Reichweite auf Instagram oder Frauenanteil in der Geschäftsführung ), die dem diesjährigen BMI zugrunde liegen.
Die zeigen, dass es auch beim FC Bayern noch Baustellen gibt: In der Kategorie Führung & Governance liegt er etwa nur im Mittelfeld. Das liegt vor allem an der Qualität und der Zusammensetzung der Entscheider-Gremien bei den Münchnern. Während Konkurrent Dortmund hier einen Spitzenwert von 75 Prozent erreicht, sieht es beim FC Bayern mit 22 Prozent eher trist aus.














