Google hat sein Video-KI-Modell Gemini Omni Flash erweitert. Der Fokus liege auf mehr kreativer Kontrolle, schnellerer Iteration und Studio-Qualität, teilte Google mit. In Version 1.1 gibt es umfangreichere Möglichkeiten, vorhandene Szenen zu verlängern, und zwischen vorgegebenem Start- und Endframe Übergangsclips zu erzeugen. Außerdem wirbt Google mit schnelleren 360p-Vorschauen, Upscaling bis 4K-Auflösung und der Möglichkeit, drei Sekunden Video-Referenzmaterial als visuellen Kontext zu hinterlegen.
Omni Flash war im Mai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O vorgestellt worden. Auf den ersten Blick schien Omni in Konkurrenz zum bereits bestehenden Videomodell Veo zu stehen. Doch anders als Veo ist Omni nach Einschätzung von Marktbeobachtern kein Video-Grundmodell, sondern eine Orchestrierungsschicht. Omni soll nach Googles Darstellung eher wie eine fortlaufende Konversation mit einem Regisseur sein und nicht ein klassisches generatives Modell, das aus einem Einzelprompt etwas komplett Neues erschafft.
Omni Flash steht in Konkurrenz zu Modellen wie Seedance 2.0 und Kling 3.0 und wurde im Vergleich bislang hinter deren Leistungsvermögen gesehen.
Szenenverlängerungen mit mehr Kontext
Mit Omni 1.1 Flash will Google nun offenbar nach vorn preschen: Bei der Szenenverlängerung können nun 10 Sekunden vorheriges Material als Kontext herangezogen werden und nicht mehr nur eine Sekunde, wie bislang. Das soll die visuelle Konsistenz verbessern. Videos lassen sich zudem in Zehn-Sekunden-Schritten bis auf insgesamt 40 Sekunden verlängern.











