PfadnavigationHomePolitikKrieg in Nahost„Werden Netanjahu in die Hölle schicken“ – Iran droht Israels Regierungschef mit dem TodStand: 11:28 UhrLesedauer: 2 MinutenGeneralsekretär des iranischen Sicherheitsrats: Mohsen ResaiQuelle: Vahid Salemi/AP/dpaIm Nahost-Konflikt verschärft der Iran den Ton und nimmt Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ins Visier. Attentatspläne gegen die Söhne von US-Präsident Trump wies er dagegen zurück.GoogleKlicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.Jetzt aktivierenDer Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats hat Israels Regierungschef mit dem Tod bedroht. „Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken“, sagte Mohsen Resai am Donnerstagabend in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen.Resai wies außerdem Berichte zurück, wonach der Iran die Tötung von Barron Trump, einem der Söhne des US‑Präsidenten, geplant hätte. Netanjahu habe mit der Verbreitung falscher Nachrichten Donald Trump in Angst versetzen wollen. Tatsächlich hatte ein iranischer Staatssender vor wenigen Tagen ein Video mit dem Titel „Wo kann man Barron Trump töten?“ verbreitet.Lesen Sie auchMohsen Resai wurde Anfang August auf das mächtige Amt berufen. Er gilt als konservativer Hardliner und Skeptiker von Verhandlungen mit den USA. Bereits zu Beginn des Iran-Irak-Kriegs (1980–1988) machte er in den Revolutionsgarden Karriere und stieg zum Kommandeur der Streitmacht auf.Gleichzeitig hatte sich Irans Außenminister im festgefahrenen Konflikt mit den USA die Tür für eine diplomatische Lösung weiter offen gehalten. „Es ist nicht unmöglich, die Diplomatie wieder auf Kurs zu bringen“, schrieb Abbas Araghtschi auf X. Die USA müssten verstehen: „Druck funktioniert nicht. Die USA sollten Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, unsere Rechte anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten“, fügte er hinzu.Lesen Sie auchSeit Ende Februar führt Israel mit Unterstützung der USA den Krieg gegen den Iran. Das Land ist infolgedessen angeschlagen, aber nicht zusammengebrochen. Allerdings bricht die Wirtschaft wegen der Kosten des Konflikts und der monatelangen Blockade der Ölexporte ein. Dies hat die Währung Rial abstürzen lassen und birgt die Gefahr neuer Massenproteste. Bereits vor dem Krieg kam es im Januar zu ähnlichen Demonstrationen, die gewaltsam niedergeschlagen wurden. In dieser Lage hat die mächtige Revolutionsgarde Insidern zufolge weiter an Einfluss gewonnen. Sie steht im Zentrum der strategischen Planungen des Nationalen Sicherheitsrats. Diesem Gremium gehören neben den obersten Kommandeuren der Garde auch Politiker wie Peseschkian und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf an.dpa/kami
Krieg in Nahost: „Werden Netanjahu in die Hölle schicken“ – Iran droht Israels Regierungschef mit dem Tod - WELT
Im Nahost-Konflikt verschärft der Iran den Ton und nimmt Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ins Visier. Attentatspläne gegen die Söhne von US-Präsident Trump wies er dagegen zurück.






