Früh am Morgen ist der Mond in den Kernschatten der Erde eingetreten: eine Mondfinsternis. Doch dichte Wolken versperrten hierzulande die Sicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte schon vorher wenig Hoffnung auf freie Sicht gemacht, weil von Westen Wolken, Schauer und Gewitter heranzogen.
Und so kam es dann auch: Wahrscheinlich habe man die partielle Mondfinsternis wegen der relativ dichten Bewölkung über Deutschland nirgendwo sehen können, sagte DWD-Meteorologe Martin Jonas. »Es sind ja auch einige kräftige Gewitter durchgezogen, und insofern ist es tatsächlich so gewesen, dass man sie nicht hat sehen können.«Es habe zwar im Süden und in Mitteldeutschland einige größere Wolkenlücken gegeben, erklärte der Experte. »Aber insgesamt muss man sagen, dass die Chancen, die Mondfinsternis zu sehen, doch relativ gering gewesen sind.«
Bei guter Sicht oder einer Wolkenlücke wäre vor allem der Beginn der partiellen Finsternis kurz nach halb fünf gut zu sehen gewesen, weil der Mond da in dunkler Nacht noch hoch am Himmel stand, wie die Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim vorab erklärt hatte. Mit zunehmender Verfinsterung des Mondes setzte dann die Morgendämmerung ein. Der Zeitpunkt des Austritts des Trabanten aus dem Kernschatten der Erde sollte bei 7.52 Uhr liegen und damit nach Monduntergang.











