Hannover (dpa/lni) - Ziemlich kopflos kam der Bahnhofsvorplatz in Hannover in den vergangenen Wochen daher. Grund dafür waren aber keineswegs Probleme bei der Bahn: Das bekannte Ernst-August-Denkmal war geradezu „geköpft“, wie einige Medien schrieben. Tatsächlich wurde die Statue seit Mitte August originalgetreu instand gesetzt, wie die Bahn mitteilte.Dazu wurden der Kopf von Reiter Ernst August und der Schopf des Pferdes der Statue von einer Fachwerkstatt restauriert. Bei einer Routineuntersuchung seien Schäden an Nähten festgestellt worden. Nun wurde die Statue wieder zusammengesetzt.Auch der Schopf ist wieder an Ort und Stelle. Moritz Frankenberg/dpaDie gute Nachricht für die Hannoveraner: Seinen Schweif durfte das Pferd behalten. Der ist schließlich ein beliebter Treffpunkt in der Landeshauptstadt. Traditionell trifft man sich dort „unter'm Schwanz“, wie die Stadt auf ihrer Website erklärt.Ursprünglich wurde das Denkmal 1861 errichtet. Es zeigt Ernst August, der von 1837 bis 1851 als König von Hannover regierte, auf einem Pferd. Jetzt hat auch der stählerne Ernst August wieder den kompletten Überblick. Bleibt also nur zu hoffen, dass auch Reisende einen kühlen Kopf bewahren, wenn sie in das Bahnhofsgebäude hinter dem ehemaligen König gehen.© dpa-infocom, dpa:260827-930-591452/1