Wieder was aufgepappt: Unbekannte haben sich auf dem gerade erst aufwendig restaurierten und frisch mit Blattgold überzogenen Zugspitzkreuz mit Stickern verewigt – verbotenerweise. Jetzt sucht die Bayerische Zugspitzbahn die Klebe-Sünder. Und macht klar: Es geht um Sachbeschädigung. Die Bahn hat auf Instagram ein Beweisfoto veröffentlicht: Ein Mann scheint zu kleben, der andere scheint zu filmen oder zu fotografieren.Bis zum 31. August haben die beiden Zeit, sich zu melden. Sonst werde die Kleberei angezeigt – und die Aufnahmen weitergegeben. „Das Bekleben des Gipfelkreuzes ist kein harmloser Spaß, sondern Sachbeschädigung und eine Straftat“, heißt es in einem Post der Zugspitzbahn, überschrieben mit: „Oida, euer Ernst?!“Das Problem höre beim Kreuz nicht auf. Auf Warnschildern an den Aufstiegsrouten zur Zugspitze sei etwa die Telefonnummer für wichtige Informationen zu Schneefeldsprengungen zugeklebt worden. „Und das nur wenige Monate, nachdem das Schild erneut mühsam freigekratzt wurde“, heißt es in dem Post. „Ey, hier geht’s um eure eigene Sicherheit!“Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Zweit-Kreuz für die Sticker Wer unbedingt kleben müsse, solle das auf dem Indoor-Gipfelkreuz tun. Die kleinere Abbildung des echten Kreuzes hat die Zugspitzbahn extra an der Bergstation aufgestellt, fürs gefahrlose Gipfelfoto und für die Klebe-Freunde.Erst zum Start der vergangenen Skisaison war das Gipfelkreuz von einer dreilagigen Aufkleber-Schicht befreit worden. Das 4,88 Meter große und 300 Kilogramm schwere Kreuz war dazu mit dem Helikopter ins Tal geflogen und in die Werkstatt der Kunstschmiedin Andrea Würzinger nach Eschenlohe gebracht worden. 900 Stück Blattgold Zwei Wochen war die Kunstschmiedin beschäftigt, die Aufkleber zu beseitigen und das Kreuz neu zu vergolden. Rund 900 Stück Blattgold von acht mal acht Zentimetern Größe waren nötig, um dem berühmten Kreuz seinen Glanz zurückzugeben. Allein die Restaurierung kostet nach Angaben der Zugspitzbahn einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag, nicht eingerechnet der komplizierte Transport. (dpa)
Nach aufwendiger Restaurierung: Zugspitzbahn droht wegen Stickern am Gipfelkreuz mit Anzeige
Unbekannte haben das frisch restaurierte Zugspitzkreuz erneut beklebt. Die Bergbahn veröffentlicht Fotos der mutmaßlichen Täter und setzt ihnen eine Frist.










