Der Fund einer Fliegerbombe ist für Anwohner wie für Einsatzkräfte eine Herausforderung. Tausende werden evakuiert. Das dauert länger als erwartet.
Polizeibeamte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes beim Einsatz in Neukölln
picture alliance/dpa | Annette Riedl
dpa | Die 100 Kilogramm schwere Fliegerbombe in Neukölln ist am späten Mittwochabend erfolgreich entschärft worden. Das teilte die Polizei mit. Tausende Menschen, die ihre Wohnungen vorher verlassen mussten, konnten kurz vor Mitternacht wieder zurückkehren. Es waren 5.600 Haushalte betroffen. Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war im Neuköllner Schifffahrtskanal gefunden worden. Der Zünder wurde getrennt und unschädlich gemacht.
„Es besteht keine Gefahr mehr“, teilte die Polizei mit. „Alle Absperrungen sind aufgehoben.“ Um den Fundort war ein 500 Meter großer Sperrkreis eingerichtet worden. Die Evakuierung zog sich länger hin als erwartet und war erst am späten Abend abgeschlossen. Sie dauerte verhältnismäßig lang, weil es mehrere Pflegeeinrichtungen im Sperrkreis gab.










