Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA warnt vor beobachteten Angriffen auf zahlreiche Software-Produkte. Die Liste umfasst Red Hat, MS SQL, Ajax.NET, Linux, Citrix NetScaler und Gitea. Updates stehen teils länger bereit – einige Lücken zählen inzwischen mehr als zehn Lenze.
Angriffe auf das Software-Versionsverwaltungssystem Gitea hat die CISA bereits in der Nacht zum Mittwoch gemeldet. Die „diffpatch“-API ermöglichte Angreifern aus dem Netz das Einschleusen und Ausführen von Schadcode (CVE-2026-60004, CVSS 9.8, Risiko „kritisch“). Version 1.27.1 von Gitea löst das Problem, IT-Admins sollten das Update schleunigst installieren.
Weitere Attacken
In der Nacht zum Donnerstag hat die CISA nun einen ganzen Schwung weitere Sicherheitslücken in den „Known Exploited Vulnerabilities“-Katalog aufgenommen. Die jüngste der attackierten Schwachstellen betrifft Citrix NetScaler ADC und Gateway, Updates zum Ausbessern gibt es seit Ende Juni (CVE-2026-8452, CVSS 8.8, Risiko „hoch“). Angreifer versuchen, durch die aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung missbrauchbare Codeschmuggel-Lücke Webshells mit Dateinamen wie „x.php“ und „z.php“ auf verwundbare Instanzen zu schubsen und dort Befehle zum Ausforschen wie „id“ und „echo“ zu starten, berichtet Previdian auf Linkedin. DefusedCyber schreibt auf X, ebenfalls Angriffsversuche auf die Lücke beobachtet zu haben.









