Die Männer in ihren Zwanzigern legten die Feuer laut dem Bericht während eines Urlaubs im Juli 2025. Demnach gaben sie vor Gericht zu, die Brände gelegt zu haben. Unter anderem sollen sie eine Friedhofskapelle und Plastikbehälter mit getrockneten Kabeljauköpfen in Brand gesetzt haben. Die beiden Deutschen waren festgenommen worden, nachdem Anwohner nach den ersten Bränden Verdacht geschöpft und die Brandstifter später auf frischer Tat ertappt hatten.

Einer der Männer wurde den Angaben zufolge nach dem sogenannten Mordbrand-Paragrafen verurteilt. Er soll einen Brand direkt neben einem Wohngebäude gelegt haben, in dem sich zwei Personen aufhielten. Laut NRK sagte der Mann, die beiden seien davon ausgegangen, dass es sich um ein unbewohntes Ferienhaus gehandelt habe. Erst später sollen sie erfahren haben, dass darin Menschen waren. Er bestritt demnach den Vorwurf, Menschenleben in Gefahr gebracht zu haben. Sein Mandant wolle gegen das Urteil in Berufung gehen, kündigte sein Verteidiger im norwegischen Rundfunk an.