Der Bremer Senat kündigt eine Initiative gegen die geplante Wohngeldreform an. Denn nach der würde ein Drittel der Haushalte aus dem Bezug fallen.
Wohngeldstelle in Bremen im Krisenmodus: Dort stapeln sich wie in vielen anderen Kommunen die unbearbeiteten Anträge
David-Wolfgang Ebener/dpa
Der Bremer Senat will sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Bundesregierung die geplanten Änderungen des Wohngelds nicht umsetzt. Das sagte am Mittwoch Bremens Bausenatorin Özlem Ünsal in einer Sitzung des Bremer Landtags. Damit stellt sie sich gegen ein Vorhaben ihrer SPD-Parteigenossin, Bundesbauministerin Verena Hupertz.
Im Stadtstaat Bremen würden 3.800 von derzeit rund 16.000 Haushalten nach den bisherigen Plänen der Bundesregierung kein Wohngeld mehr bekommen, rechnete Ünsal vor. Bundesweit wären es 381.000 Haushalte – ein Drittel aller bisherigen Bezieher:innen. Betroffen wären vor allem Haushalte mit einem Einkommen knapp über der bisherigen Einkommensgrenze.






