Der Vorstand des Autobauers besucht die Werke in Emden und Zwickau. Gewerkschafter hoffen auf klare Ansagen zur Zukunft der Standorte.

Keine Sorge, wir sind doch alle im selben Boot. Demonstrationen heute vor der außerordentlichen Betriebsversammlungen in Zwickau

Hendrik Schmidt/dpa

Die VW-Beschäftigten im Zwickauer Werk haben ihr Ziel im letzten Jahr erreicht: Die Kosten, die am Standort im südwestlichen Sachsen für die Produktion eines Fahrzeugs anfallen, sind deutlich gesunken. So deutlich wie der Konzern vorgegeben hatte. Es ist ein Erfolg, der keinem anderen VW-Werk gelang. Und er sollte den Ar­bei­te­r:in­nen eigentlich Sicherheit für ihre berufliche Zukunft geben – zumindest hatte es nach der Einigung zwischen Ar­beit­neh­mer­ver­tre­te­r:in­nen und Konzernvorstand im Jahr 2024 so ausgesehen.

Und doch bangen die Beschäftigten im Zwickauer Werk Mosel heute wieder um ihre Jobs, wieder steht die Werkschließung im Raum. Unter den Arbeitenden herrsche eine „wahnsinnige Existenzangst“, erzählt Thomas Knabel, Erster Bevollmächtigter der Gewerkschaft IG Metall Zwickau.