Durch den Klimawandel steigt die UV-Strahlung in Europa stärker als bisher angenommen. Das hat auch Auswirkungen auf unsere Gesundheit.
Egal ob strahlend blau oder dicke Wolken, die Strahlungsintensität der Sonne auf der Erde nimmt zu
Annette Riedl/dpa
Ein Sonnenbrand sind viele kleine Tode: Zellen in der äußeren Hautschicht sterben in großer Zahl ab. Die Haut wird rot und fühlt sich heiß an, jede Berührung schmerzt. Die ultraviolette Strahlung der Sonne schädigt auch das Erbgut in den Hautzellen und ist somit der größte Risikofaktor für Hautkrebs. Aber auch für das Ökosystem und die Biodiversität spielt die UV-Strahlung eine wichtige Rolle.
Bisher wusste man, dass sich die UV-Strahlung in den vergangenen Jahrzehnten an einzelnen europäischen Standorten unerwartet stark erhöht hat. Grund für diesen Anstieg sind unter anderem sich verändernde astronomische Bedingungen, wie beispielsweise der Abstand zwischen Erde und Sonne. Aber auch klimawandelbedingte Veränderungen in der Bewölkung spielen eine wichtige Rolle.










