Quelle: dpa Bayern
26. August 2026, 12:19 Uhr
Der Allgemeinmediziner soll in rund 1.300 Fällen Impfungen im Impfpass seiner Patientinnen und Patienten bescheinigt haben, die er aber nicht verabreicht hatte. (Symbolbild)
© Tom Weller/dpa
Wegen falscher Impfbescheinigungen hat die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg einen Arzt aus Niederbayern angeklagt. Der Allgemeinmediziner habe in rund 1.300 Fällen seinen in der Regel minderjährigen Patientinnen und Patienten Maser-Mumps-Röteln-Impfungen im Impfpass bescheinigt, obwohl diese nicht geimpft gewesen seien, teilte die Anklagebehörde mit. Außerdem soll er die Schein-Impfungen bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern abgerechnet und diese dadurch um mehr als 21.000 Euro betrogen haben.






