Studierende führten die Proteste gegen das iranische Regime im Frühjahr mit an. Nun könnte ein neues Gesetz Universitäten weiter unter Druck setzen.

Demonstrierende versammeln sich und blockieren eine Straße während eines Protests in Teheran, am 9.1.2026

Mahsa/Mei/picture alliance

Eigentlich haben die iranischen Universitäten gerade Sommerferien und sind geschlossen. Doch Ruhe haben die Studierenden nicht. Am 16. August billigten Abgeordnete des von Hardlinern dominierten iranischen Parlaments einen umstrittenen Gesetzentwurf. Er könnte die Freiheit von Forschung, Kunst und Medien noch drastischer einschränken.

Der Entwurf trägt den Titel „Bekämpfung des Einflusses ausländischer Geheimdienste, Regierungen und Organisationen“. Eigentlich soll er die Infiltration des Landes durch ausländische Agenten abwehren. Tatsächlich stellt er Forschende, Studierende sowie Kunst- und Medienschaffende unter einen generellen Spionageverdacht.