Erneut aufgewärmte Gerüchte, dass der Diagnostikkonzern Qiagen Verkaufsgespräche mit Private-Equity-Investoren führen soll, haben den Kurs der Qiagen-Aktie am Mittwoch gestützt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte bereits im Juli darüber berichtet, dass die Finanzinvestoren EQT und KKR Gespräche mit Qiagen über einen möglichen Verkauf aufgenommen hätten, dies hatte bereits damals zu einem deutlichen Kursanstieg der Aktie geführt. Am Mittwoch legte das Papier um rund 2 Prozent zu und kletterte über die Marke von 37 Euro: Ein Händler verwies auf weitere Berichte, wonach die beiden Finanzinvestoren EQT und KRR jetzt eine eingehende Prüfung des Unternehmens (Due Dilligence) eingeläutet haben sollen. Zugleich wurde ein Verkaufspreis von 50 US-Dollar je Aktie genannt, in Euro umgerechnet wären das derzeit 42,80 Euro. Qiagen wollte die Gerüchte nicht bestätigen. Das Unternehmen hatte im Frühjahr mitgeteilt, mithilfe von Banken als Berater strategische Optionen auszuloten. Diese Suche soll jetzt unter dem neuen Konzernchef Jonathan Pratt weitergeführt werden. Anfang der Woche hatte Qiagen bekannt gegeben, dass der Konzern mit Jonathan Pratt einen neuen Chef bekommt. Pratt übernimmt zum 1. September den Vorstandsvorsitz und beendet damit eine monatelange Hängepartie im Unternehmen : Er löst Interimschef Thierry Bernard (61) ab, dessen Abschied bereits seit Ende 2025 feststand.
Qiagen: Gerüchte über KKR stützen Aktienkurs
Die monatelange Hängepartie um die Führung des Diagnostikkonzerns Qiagen ist beendet: Jonathan Pratt löst Interimschef Thierry Bernard ab. Unterdessen stützen neue Gerüchte um ein Interesse von KKR den Aktienkurs des einstigen Börsenstars.






