PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastWie gefährlich sind Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche?Stand: 08:18 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: Svetlana Mishchenko/Getty ImagesEnergy-Drinks sind gerade bei Jugendlichen beliebt und sollen wacher und leistungsfähiger machen. Doch hoher Konsum kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen – besonders in Verbindung mit Sport oder Alkohol.Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, wie gefährlich Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche sind. Dr. Felix Oberhoffer arbeitet in der Abteilung Kinderkardiologie am LMU-Klinikum in München und beschäftigt sich intensiv mit den gesundheitlichen Folgen des Konsums.Energy-Drinks sind Softdrinks mit zusätzlichen stimulierenden Stoffen. Dazu gehören vor allem Koffein, Guarana und häufig Taurin. Viele Produkte enthalten zudem große Mengen Zucker, bis zu 15 Gramm pro 100 Milliliter. Für Kinder und Jugendliche ist die Belastung besonders relevant, weil sie bei gleichem Konsum deutlich weniger Körpergewicht haben als Erwachsene.Besonders riskant wird der Konsum in bestimmten SituationenAkut kann ein hoher Konsum den Blutdruck steigern und das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Gefährlich wird die Kombination vor allem in Situationen, die den Kreislauf ohnehin stark beanspruchen – etwa beim Sport oder zusammen mit Alkohol. Auch unerkannte Herzfehler oder Herzrhythmusstörungen können das Risiko erhöhen.Bei regelmäßig hohem Konsum über längere Zeit kommen mögliche chronische Folgen hinzu. Dazu zählen Bluthochdruck, eine Verdickung des Herzmuskels, Übergewicht und Störungen des Zuckerstoffwechsels. Besonders vorsichtig sollten Menschen mit Bluthochdruck, angeborenen Herzfehlern, Diabetes, Übergewicht oder bekannten Herzrhythmusstörungen sein.Warum besonders Jugendliche geschützt werden sollenAm LMU-Klinikum wurde ein Fall behandelt, der aufzeigt, wie gravierend die gesundheitlichen Folgen für Kinder und Jugendliche sein können: Eine Jugendliche konsumierte während einer intensiven Lernphase über mehrere Tage große Mengen Energy-Drinks. Gleichzeitig lag eine unerkannte Herzmuskelentzündung vor. Das Mädchen erlitt in der Schule eine schwere Herzrhythmusstörung, musste reanimiert werden und starb. Als möglicher Auslöser wurde das Zusammenspiel der Erkrankung mit dem hohen Konsum betrachtet.Die Risiken sind ein Grund für die Debatte über Altersgrenzen und ein mögliches Verkaufsverbot an Minderjährige. In einigen europäischen Ländern gelten bereits entsprechende Beschränkungen. Kinder und Jugendliche sind zudem einem intensiven Marketing ausgesetzt, das Energy-Drinks mit Leistungsfähigkeit und Sport verbindet.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Wie gefährlich sind Energy-Drinks für Kinder und Jugendliche? - WELT
Energy-Drinks sind gerade bei Jugendlichen beliebt und sollen wacher und leistungsfähiger machen. Doch hoher Konsum kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen – besonders in Verbindung mit Sport oder Alkohol.






