PfadnavigationHomeGeldVerbraucherWELT-KaufberaterKommt die iPhone-Preiserhöhung? Der Testsieger ist noch zum alten Preis erhältlichVon Christian JustStand: 07:20 UhrLesedauer: 7 MinutenSteigende Kosten für Speicherbausteine und Prozessoren machen sich zunehmend auch bei Smartphones bemerkbar. Deshalb könnten nicht nur die im September erwarteten neuen iPhones von Apple mehr kosten. Wer mögliche Preissteigerungen umgehen möchte, sollte sich aktuelle oder ältere Modelle noch zum bisherigen Kurs sichern. Welche Geräte sich besonders lohnen, zeigt der Test.Mit der iPhone-17-Reihe und dem auffallend dünnen iPhone Air hat Apple seine Smartphone-Palette 2025 deutlich weiterentwickelt. Die aktuelle Generation überzeugte auch im Labor in zahlreichen Disziplinen. Deshalb spricht einiges dafür, einen Blick auf die noch aktuellen Modelle zu werfen, bevor im Herbst 2026 die Nachfolger auf den Markt kommen. Schließlich bieten diese Geräte weiterhin eine hohe Qualität und sind inzwischen so günstig erhältlich wie selten zuvor.Was Sie vorab über iPhones wissen solltenWertbeständigkeit: iPhones profitieren von einer langen Update-Versorgung und halten ihren Wert vergleichsweise gut. Die Bedienung gilt weiterhin als besonders intuitiv und auch beim Datenschutz punktet Apple.Produktpalette: Die Standardmodelle verfügen teilweise über eine einfachere Ausstattung als die Pro‑Versionen. Für die meisten Nutzerinnen und Nutzer ist die Leistung jedoch völlig ausreichend. Alle aktuellen Geräte unterstützen 5G und besitzen ein kontraststarkes OLED-Display.iPhone Pro: Die Pro-Modelle bieten zusätzlich eine Tele-Kamera für stärkere Zoom-Aufnahmen, einen Rahmen aus Titan sowie ein nochmals helleres Display mit flüssiger 120-Hertz-Darstellung.Gebrauchte iPhones: Wer ein gebrauchtes iPhone kaufen möchte, sollte vor allem auf den Zustand des Akkus achten. Die entsprechende Information findet sich direkt in den Einstellungen des Geräts unter „Batterie“ und „Batteriezustand“. Die maximale Kapazität sollte dort möglichst mehr als 90 Prozent betragen.Testsieger: Das iPhone 17 Pro und 17 Pro Max sind am bestenMit dem iPhone 17 Pro und dem iPhone 17 Pro Max hat Apple die bislang besten iPhones im Testfeld platziert. Doch wodurch hebt sich die aktuelle Pro-Generation besonders hervor?Im Labor zeigten die beiden Geräte vor allem in vier Bereichen deutliche Fortschritte und sichern sich damit klar die Spitzenplätze unter den iPhones.Der Akku: Apple verbaut erstmals deutlich größere Akkus. Im standardisierten Dauertest, bei dem ein Roboter die Smartphones ohne Unterbrechung nutzt, erzielten beide Modelle bessere Laufzeiten als alle Vorgänger. Besonders bemerkenswert fiel die Ausdauer des kleineren iPhone 17 Pro aus. Zusätzlich wurde die Ladegeschwindigkeit erhöht. Mit einem leistungsstarken Ladegerät lassen sich die Smartphones nun spürbar schneller aufladen.Die Tele-Kamera: Apple hat die Tele-Kamera weiterentwickelt. Hochwertige optische Vergrößerungen stehen bereits ab vierfacher Zoom-Stufe zur Verfügung. Für noch größere Vergrößerungen kommt zusätzlich ein hochauflösender Sensor mit 48 Megapixeln zum Einsatz.Der Prozessor: Der neue Apple A19 Pro arbeitet schneller als alle bisherigen iPhone-Chips. Er sorgt für eine besonders flüssige Bedienung und bietet hohe Grafikleistung für Spiele. Erstmals setzt Apple zudem auf eine Verdampfungskühlung, die entstehende Wärme an das Aluminiumgehäuse weiterleitet. Dadurch kann der Prozessor seine Leistung länger konstant halten.Das Gehäuse: Das Gehäuse wird aus einem Aluminium-Guss gefertigt. Das verbessert sowohl die Stabilität als auch die Wärmeableitung. Zudem gibt es neben den bekannten Farben Schwarz und Silber erstmals eine auffällige Farbvariante namens Comic Orange mit metallischem Finish.Welches Pro-Modell ist die bessere Wahl?Die Entscheidung hängt vor allem von Ihren Vorlieben bei der Größe ab. Das iPhone 17 Pro mit 6,3 Zoll bleibt vergleichsweise handlich und erzielte im Test sogar die längere Akkulaufzeit. Das iPhone 17 Pro Max bietet dagegen ein besonders großes 6,9-Zoll-Display, bringt allerdings auch mehr Gewicht und Abmessungen mit.Preistipp: Das iPhone 16e bietet ein gutes Preis-Leistungs-VerhältnisDas iPhone 16e liegt bei den Abmessungen sehr nah am iPhone 16 und besitzt ebenfalls ein 6,1 Zoll großes Display. Sein großer Vorteil liegt im Preis. Gleichzeitig hält der Akku sogar länger durch. Dank des A18-Prozessors und acht Gigabyte Arbeitsspeicher laufen sowohl das aktuelle Betriebssystem als auch Apple Intelligence reibungslos. Auch anspruchsvollere Spiele bereiten dem Gerät keine Schwierigkeiten.Auf der Rückseite arbeitet lediglich eine Kamera. Aufnahmen mit Ultraweitwinkel sind deshalb nicht möglich. Die Bildqualität erreicht bei Tages- und Nachtaufnahmen dennoch ein Niveau, das sich mit deutlich teureren Apple-Modellen messen kann. Auf MagSafe müssen Käufer zunächst verzichten, können die Funktion aber mit einer passenden Schutzhülle ergänzen.Zusammengefasst bietet das iPhone 16e einen günstigen Einstieg in die Apple-Welt und überzeugt gleichzeitig mit einer bemerkenswert langen Akkulaufzeit. Wer ein preiswertes iPhone sucht, macht mit diesem Modell wenig falsch.Einsteiger-iPhone: Das iPhone 17e liefert zusätzlichen SpeicherplatzInzwischen hat Apple mit dem iPhone 17e bereits den Nachfolger vorgestellt. Das neue Modell arbeitet schneller, bietet mehr Ausdauer, unterstützt MagSafe bereits ab Werk und verfügt über eine größere Speicherausstattung.Damit präsentiert Apple sein bislang stärkstes Einsteiger-iPhone. Allerdings liegt der Preis aktuell noch deutlich über dem Niveau des iPhone 16e. Für den Titel als Preis-Leistungs-Sieger reicht das deshalb derzeit noch nicht. Dafür startet das Gerät bereits mit 256 Gigabyte Speicher und bietet damit doppelt so viel Platz wie das ältere Modell. Wer viele Fotos und Videos direkt auf dem Smartphone sichern möchte, findet hier das passendere Handy.Wie gut ist das Standardmodell? Das iPhone 17 hat sich deutlich verbessertOptisch orientiert sich das iPhone 17 stark am Vorgänger. Auf den ersten Blick fallen die Unterschiede zum iPhone 16 daher gering aus. Außerdem bleibt Apple bei zwei Kameras und nutzt eine etwas abgespeckte Version des A19-Prozessors mit reduzierter Grafikleistung.Trotzdem handelt es sich um das leistungsfähigste Standard-iPhone, das Apple bislang angeboten hat. Das Display wächst auf 6,3 Zoll und verfügt nun endlich ebenfalls über die 120-Hertz-Technik für besonders flüssige Darstellungen. Zudem erreicht die Helligkeit nahezu das Niveau der Pro-Varianten. Abgesehen von den Zoom-Fähigkeiten liefert auch die Hauptkamera hervorragende Ergebnisse.Darüber hinaus stattet Apple bereits die Basisausführung mit 256 Gigabyte Speicher aus. Damit verdoppelt sich die Kapazität gegenüber dem Vorgänger. Wer nur selten stark zoomt, erhält mit dem iPhone 17 ein rundum überzeugendes Smartphone.Apples iPhone war noch nie so leistungsstark wie heute. Bereits das Basismodell überzeugt auf hohem Niveau.Geheimtipp: Das schlanke und leistungsfähige iPhone Air für KI-FunktionenZum Marktstart wurde das iPhone Air mit Skepsis betrachtet. Das besonders dünne Gehäuse bietet nur Platz für eine einzelne Kamera, einen kleineren Akku und einen eher zurückhaltenden Lautsprecher. Im Test konnte das Gerät jedoch überzeugen. Das Titan-Gehäuse erwies sich als äußerst stabil und auch die Akkulaufzeit fiel überraschend gut aus.Mit iOS 27 gewinnt das Modell zusätzlich an Attraktivität. Das iPhone Air ist aktuell das günstigste iPhone mit zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher. Dadurch unterstützt es Funktionen, die dem regulären iPhone 17 fehlen. Dazu zählt unter anderem eine erweiterte Diktierfunktion, die weitgehend ohne Cloud-Anbindung arbeitet. Auch künftige KI-Anwendungen dürften auf dem iPhone Air Vorteile haben.Wer bereit ist, etwas mehr Geld für ein besonders leichtes und schlankes Smartphone auszugeben, findet im iPhone Air eine interessante Alternative zu den klassischen Modellen. Im Test erwies sich die schwarze Variante als etwas anfälliger für Kratzer am Rahmen. Empfehlenswerter sind daher die helleren Farbversionen mit silbernem Rahmen.So testen wir die iPhones im LaborJedes Smartphone absolviert in unserem Labor ein fest definiertes Testverfahren. Dabei kommen sowohl etablierte internationale Standards als auch eigens entwickelte Prüfmethoden zum Einsatz. Bei der Kameraanalyse nutzt das Team nicht nur spezielle Messsoftware, sondern bewertet die Bildqualität zusätzlich anhand von Sichttests.Für die Ermittlung der Akkulaufzeit übernimmt ein programmierter Roboter die Bedienung der Geräte. Er führt typische Aufgaben wie Surfen, Telefonieren oder Videoaufnahmen dauerhaft aus, bis der Akku erschöpft ist. Die Geschwindigkeit eines Smartphones wird nicht nur mit Benchmark-Tests überprüft. Zusätzlich messen die Tester, wie lange Apps und Dokumente zum Laden benötigen und wie schnell das Display auf Berührungen reagiert.Welche iPhones unterstützen Künstliche Intelligenz?Apple Intelligence ist die hauseigene KI-Plattform von Apple. Unterstützt wird sie auf den Geräten der iPhone-16- und iPhone-17-Serie, dem iPhone Air sowie dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max. Voraussetzung sind ein leistungsfähiger Prozessor ab Apple A17 Pro beziehungsweise A18 sowie mindestens acht Gigabyte Arbeitsspeicher.Seit iOS 18.4 steht Apple Intelligence auch in Deutschland zur Verfügung. Unterstützt werden darüber hinaus ausgewählte iPads, MacBooks, Macs und iMacs. Die Funktionen reichen von automatischen Textüberarbeitungen über Zusammenfassungen von E-Mails bis hin zur Bildbearbeitung, bei der störende Elemente entfernt werden können. Sprachassistent Siri soll künftig weitere intelligente Funktionen erhalten und kann bereits heute auf Wunsch Anfragen an ChatGPT weiterleiten.Unser Fazit: Für jeden Anspruch das passende iPhoneIm Test lag selbst das reguläre iPhone 17 nur knapp hinter den deutlich teureren Pro-Modellen. Wer bei Kamera und Akkulaufzeit das Maximum sucht, fährt mit den aktuellen Pro-Versionen am besten. Für preisbewusste Käufer bleibt das iPhone 16e jedoch weiterhin eine besonders attraktive Wahl.Warum Sie dem WELT-Kaufberater vertrauen können: Der WELT-Kaufberater steht für aufwendige Tests und unabhängige Produktempfehlungen, die wirklich helfen. Dafür sorgt das Kompetenzcenter Tech & Mobility (gehört wie WELT zu Axel Springer) mit einer erfahrenen Fachredaktion und eigenem Testlabor. Seit Jahrzehnten stehen diese Experten mit ihren Tests unter anderem bei COMPUTER BILD und AUTO BILD für höchste Qualitätsstandards.Lesen Sie auch