Apple hat mit dem M6 und dem M5 Ultra zwei neue Prozessoren vorgestellt, die grundverschiedene technologische Ansätze für Desktop-Rechner verfolgen. Während das eine Modell auf hohe Effizienz im neuen Mac mini setzt, liefert das andere im Mac Studio die Rechenleistung für komplexe Workloads.Anzeige

Wie der Technologiekonzern aus dem kalifornischen Cupertino in seiner Pressemitteilung berichtet, markiert der M6 den ersten Schritt in die 2-Nanometer-Fertigung. Der M5 Ultra hingegen nutzt eine neue Quad-Die-Architektur, um bisherige Limitierungen im High-End-Bereich aufzubrechen.

Der Apple M6 bringt die 2-Nanometer-Architektur

Der M6-Chip integriert eine 12-Core-CPU, die sich aus zwei sogenannten Super-Kernen, vier Performance-Kernen und sechs Effizienz-Kernen zusammensetzt. Diese Unterteilung ermöglicht laut Hersteller die weltweit schnellste Singlethread-Performance bei reduziertem Energieverbrauch.Anzeige

Auf grafischer Seite kommt eine 12-Core-GPU zum Einsatz, die für jeden Rechenkern über einen eigenen Neural-Accelerator verfügt. Hardwarebeschleunigtes Raytracing und dynamisches Caching sollen Entwickler:innen bei der Arbeit mit aufwendigen Grafiken entlasten.