PfadnavigationHomeRegionalesHamburgAlsterwanderweg22-Jährige stach auf ihr unbekannte Frau ein – Verdacht auf Mord aus HeimtückeStand: 15:03 UhrLesedauer: 3 MinutenEin Teil des Alsterwanderwegs in HamburgQuelle: picture alliance/imageBROKER/Lothar SteinerNach dem gewaltsamen Tod einer 60-jährigen Frau in einer Grünanlage in Hamburg-Poppenbüttel sitzt eine 22-Jährige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht von einem dringenden Mordverdacht aus.Nach dem gewaltsamen Tod einer 60 Jahre alten Frau am Alsterwanderweg in Hamburg-Poppenbüttel ist gegen eine 22-jährige Deutsche Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes erlassen worden. Das teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg mit. Als Mordmerkmal komme nach bisherigem Stand Heimtücke in Betracht. Ob weitere Mordmerkmale vorliegen, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.Die mutmaßliche Tat soll sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Abend des 20. August 2026, einen Donnerstag, ereignet haben. Die 60-Jährige erlitt demnach Stichverletzungen im Hals- und Bauchbereich und starb infolge erheblichen Blutverlustes.Lesen Sie auchEntdeckt worden war die leblose Frau erst zwei Tage später, am Morgen des 22. August. Nach Angaben der Polizei fand eine Spaziergängerin die Person gegen 6.15 Uhr in einer Grünanlage am Haberkamp im Bereich des Hennebergparks beziehungsweise des Alsterwanderwegs und verständigte den Notruf. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Zudem wurden Spuren von Gewalteinwirkung festgestellt.Die Ermittlungen übernahm zunächst der Kriminaldauerdienst, später die Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der für Kapitaldelikte zuständigen Staatsanwaltschaft. Im Verlauf der Ermittlungen geriet eine 22-jährige Deutsche in den Fokus der Ermittler. Nach Angaben der Polizei ergaben sich dabei Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung der Tatverdächtigen.Die Frau wurde am Abend des 22. August im Hamburger Stadtteil Alsterdorf von Einsatzkräften lokalisiert und vorläufig festgenommen. Am 23. August erließ ein Haftrichter den Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes.Lesen Sie auchNach bisherigen Erkenntnissen bestand zwischen der Beschuldigten und der getöteten Frau kein Kennverhältnis, erklärte die Sprecherin. Die Ermittler gehen derzeit also nicht davon aus, dass sich die beiden zuvor kannten.Keine Unterbringung im Rahmen des StrafverfahrensDie Staatsanwaltschaft hat bereits ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Angaben dazu, ob die Beschuldigte in der Vergangenheit außerhalb eines Strafverfahrens in psychiatrischen Einrichtungen behandelt oder untergebracht wurde, machte die Behörde nicht. „Auskünfte zu etwaigen sonstigen Aufenthalten in psychiatrischen Einrichtungen fallen nicht in den hiesigen Zuständigkeitsbereich“, sagte die Sprecherin. Eine Unterbringung im Rahmen eines Strafverfahrens habe es nach Angaben der Staatsanwaltschaft bislang nicht gegeben.Auch dazu, ob sich die Beschuldigte nach der mutmaßlichen Tat gegenüber Dritten geäußert hat, wollte sich die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht äußern. Die Ermittlungen dauern an. Medienberichten zufolge soll die Frau nach der tödlichen Messerattacke von ihrer Tat erzählt oder geprahlt haben. So sei die Polizei auch sehr schnell auf ihre Spur gekommen.Lesen Sie auchDie Polizei Hamburg bittet Zeuginnen und Zeugen, die zwischen Donnerstagabend und Samstagmorgen verdächtige Beobachtungen im Bereich der Grünanlage gemacht haben oder Hinweise zu dem Fall geben können, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.dfe
Alsterwanderweg: 22-Jährige stach auf ihr unbekannte Frau ein – Verdacht auf Mord aus Heimtücke - WELT
Nach dem gewaltsamen Tod einer 60-jährigen Frau in einer Grünanlage in Hamburg-Poppenbüttel sitzt eine 22-Jährige in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft geht von einem dringenden Mordverdacht aus.







