Laut Transparency International Deutschland haben sich die Bundesländer leicht darin verbessert, politischer Einflussnahme vorzubeugen – Lücken bleiben.
Vorn im Anti-Lobby-Ranking: Der Landtag von Baden-Württemberg in Stuttgart
Katharina Kausche/dpa
12 der 16 Bundesländer erreichen nicht einmal die Hälfte möglicher Kriterien für politische Transparenz. Das zeigt ein neuer Bericht von Transparency International Deutschland. Der Verein setzt sich gegen Korruption ein. Das Lobbyranking 2026 vergleicht die Transparenz- und Integritätsregeln der Bundesländer, die für Regierungsmitglieder und Abgeordnete gelten.
Zu den Kriterien für Transparenz gehören etwa, ob die Nebeneinkünfte von Landtagsabgeordneten veröffentlicht werden, ob sie Spenden annehmen dürfen und wann sie nach Ende der politischen Tätigkeit in die Privatwirtschaft wechseln dürfen. Die Maßnahmen sollen verhindern, dass Lobbyisten, also Interessenvertreter von zivilen und wirtschaftlichen Akteuren, intransparent Einfluss auf politische Verfahren nehmen. Für Demokratie sei Transparenz unerlässlich, erklärt Transparency International.






