Ein erstes Spiel ist etwas Besonderes. Immer. In jeder Liga. Für jeden. Erst recht in der höchsten Spielklasse eines Landes oder gar in einer Auswahlmannschaft. Insofern ist auch der Start in die Bundesligasaison etwas Besonderes. Dabei geht es nicht darum, dass der 1. FC Union Berlin in seine achte Saison in der deutschen Beletage startet, was von den anderen vier Teams, die mit DDR-Vergangenheit dort spielten, nur der FC Hansa Rostock übertroffen hat, nicht aber Energie Cottbus (sechs), Dynamo Dresden (vier) und erst recht nicht der damalige VfB Leipzig (eine Saison). Vielmehr geht es um die Debütanten in der neuen Saison und dabei auch um solche mit hiesigen Wurzeln.Nie gibt es in einem Spieljahr mehr Debütanten als am ersten Spieltag. Meist haben die Aufsteiger daran den größten Anteil. Zumal es seit sieben Jahren, seit dem Hochkommen des 1. FC Union Berlin im Sommer 2019, erstmals drei von ihnen gibt.

Vier Unioner warten noch auf ihren ersten Einsatz

Doch auch die Eisernen, die am Sonnabend mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in die Saison gehen, sind gut dabei. Zwar längst nicht wie in den Jahren, als Europa rief und mit dem Erreichen der Champions League ein Ausnahmezustand herrschte. Mit Zeno van den Bosch, Michel Aebischer, Emmanuel Latte Lath und Oluwaseun Ogbemudia haben sie aber auch in diesem Sommer vier Spieler im Aufgebot, deren Debüt in Deutschlands höchster Spielklasse noch aussteht.