Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA warnt vor Angriffen auf eine Sicherheitslücke in Oracle HTTP Server und Oracle Weblogic Server Proxy Plug-in, durch die Angreifer Instanzen vollständig kompromittieren können. Updates stehen seit dem Critical Patch Update (CPU) von Oracle im Januar dieses Jahres bereit.
In ihrer Warnung schreibt die CISA keine näheren Informationen zu den beobachteten Angriffen. Es handelt sich demnach jedoch um eine Schwachstelle, die Angreifer aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung leicht missbrauchen können, um verwundbare Versionen der Oracle-Software Oracle HTTP Server und Oracle Weblogic Server Proxy Plug-in 12.2.1.4.0, 14.1.1.0.0 und 14.1.2.0.0 vollständig zu kompromittieren. Angriffe könnten auch auf weitere Produkte möglich sein (CVE-2026-21962, CVSS 10.0, Risiko „kritisch“).
Die Melder der Schwachstelle geben auf GitHub mehr Hinweise, worum es sich bei der Lücke handelt. Demnach handelt es sich um eine Path-Traversal-Schwachstelle, die die Ausweitung der Rechte und das Ausführen von eingeschleustem Code ermöglicht. Der Fehler liegt in den Mechanismen zur Normalisierung von URIs. Dadurch können Angreifer mit sorgsam manipulierten URIs Sicherheitsmechanismen umgehen. Proof-of-Concept-Code liegt ebenfalls in dem Repository.








