PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgTeuer und knapp: Berlin steckt in einer WohnungskriseStand: 04:04 UhrLesedauer: 6 MinutenDie Wohnungskrise in der Hauptstadt ist eines der Spitzenthemen im Wahlkampf vor der Abgeordnetenhauswahl. (Archivbild)Quelle: Sebastian Christoph Gollnow/dpaDie Zeiten, in denen man in Berlin problemlos ein bezahlbares Zimmer oder eine Wohnung fand, sind lange vorbei. Die Wohnungs- und Mietenkrise hält die Stadt im Griff. Wie äußert sie sich?Berlinerinnen und Berliner ächzen unter zu hohen Mieten, finden keine Wohnung oder werden aus ihren Kiezen verdrängt - die Wohnungskrise in der Hauptstadt ist eines der Spitzenthemen im Wahlkampf vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September. Ein Überblick über die Entwicklungen der vergangenen Jahre.Wie äußert sich die Krise?Wer in Berlin auf Wohnungssuche ist, erlebt die grotesken Auswirkungen der Wohnungskrise. Anbieter erhalten für eine freie Wohnung oft Hunderte Anfragen. Dutzende Interessierte stehen bei den Besichtigungen Schlange. Wer eine Wohnung findet, akzeptiert laut Berliner Mieterverein oft Mietverträge, die gegen geltendes Recht verstoßen - aus Angst vor dem Wohnungsverlust.«Besonders betroffen sind eindeutig Alleinerziehende und ältere Menschen, insbesondere Rentner», teilt der Mieterverein mit. «Viele wehren sich nicht, also nicht einmal gegen Mieterhöhungen, weil längst die Angst vor Wohnungsverlust dominiert, und sei es durch Eigenbedarfskündigungen, wenn man sich wehrt.» Noch vorsichtiger seien Mieterinnen und Mieter mit Migrationshintergrund.Wie haben sich die Mieten in Berlin entwickelt?Einen zentralen Durchschnittswert für die Entwicklung der Mieten in Berlin gibt es nicht. Denn Miete ist in der Hauptstadt nicht gleich Miete. Das sind die wichtigsten Veränderungen.Angebotsmieten/Portalmieten: