Der Abend hätte für Fabian Reese besser laufen können. Zumindest im fußballerischen Sinne, kehrte er am Montagabend erstmals nach Berlin zurück, seit er Hertha BSC in diesem Sommer verlassen hatte.Vor 5.000 Fans im ausverkauften Stadion am Wurfplatz, das direkt neben dem Berliner Olympiastadion steht, vermied der letztjährige Hertha-Kapitän gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg gegen die VSG Altglienicke eine Blamage erst im Elfmeterschießen, setzte sich dort aber in der 1. Runde des DFB-Pokals mit 5:6 (1:0, 2:2, 3:3) gegen den Regionalligisten durch.

Pfiffe gegen Fabian Reese

Mit einem warmen Empfang hatte Reese bei seiner Rückkehr nach Berlin wohl nicht erwartet. Erhalten hat er ihn jedenfalls nicht. Schon seine erste Ballannahme verriet, was ihn in den folgenden 120 Minuten erwarten würde: Pfiffe, Buh- und „Pfui“-Rufe. Bei jedem Ballkontakt ließen ihn die Fans jene Abneigung spüren, die ihn, seit er Hertha gen Wolfsburg verlassen hat, bisher nur digital erreichte.

In Jubel mündeten Fabian Reeses Aktionen nur wenn er, wie hier, den Ball verlor.

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