Der belgische Künstler Noël Godin, bekannt für zahlreiche Tortenwürfe auf Prominente wie Microsoft-Mitgründer Bill Gates, ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 80 Jahren, wie seine Lebensgefährtin der Nachrichtenagentur Belga bestätigte. Der belgische Tortenwerfer Noel Godin wird 2004 vor dem Festivalpalast von Sicherheitskräften vom roten Teppich gezogen, kurz bevor Prominente zur offiziellen Vorführung von „Shrek 2“ bei den Filmfestspielen eintreffen. © dpa/FRANCOIS GUILLOT Der Autor und Regisseur mit anarchistischer Grundhaltung sorgte demnach über viele Jahre hinweg mit seinen Tortenwürfen für Schlagzeilen in Belgien und zum Teil auch weltweit. Unter seinen Opfern waren laut Belga Minister, Künstler und auch ein Erzbischof. Ein Opfer trifft es über 30 Jahre achtmal In Interviews erklärte Goudin Autoritäten den Krieg und kritisierte Prominente dafür, zu arrogant zu sein oder sich selbst zu ernst zu nehmen. Den französischen Journalisten Bernard-Henri Lévy bewarf er nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur über einen Zeitraum von 30 Jahren insgesamt achtmal. Auch mit den Tortenangriffen auf Frankreichs ehemaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy, Ryanair-Chef Michael O'Leary oder den Sänger Patrick Bruel steht Godin in Verbindung – auch wenn er nicht selbst warf, sondern Komplizen hatte, wie Belga schreibt.Am stolzesten war der Künstler demnach auf sein „Tortenattentat“ 1998 in Brüssel. Damals traf es Bill Gates, was für ein großes Medienecho sorgte. Godin war auch unter dem Künstlernamen Georges Le Gloupier bekannt und rief vor seinen Angriffen: „Gloup! Gloup!“ (dpa)
Sein größter Coup traf Bill Gates: Belgiens bekanntester Tortenwerfer Noël Godin ist tot
Mit dem Ruf „Gloup! Gloup!“ warf Noël Godin über Jahre Torten in die Gesichter von Politikern, Künstlern und Wirtschaftsgrößen. Nun ist der belgische Künstler mit 80 Jahren gestorben.










