Es ist der Albtraum vieler Fans: Ein Künstler bricht seinen Auftritt ab. Im schlimmsten Fall aus gesundheitlichen Gründen. Etwa wenn eine vorher nicht ganz auskurierte Krankheit (zum Beispiel an der Stimme) sich verschlimmert. Manchmal geschehen sogar Unfälle auf der Bühne, die zum Abbruch führen.Ganz so dramatisch war es bei Helge Schneider am Donnerstag wohl nicht. Harmlos kann es trotzdem nicht gewesen sein. Denn Schneider hat seinen Auftritt bei der Landesgartenschau entnervt abgebrochen, wie mehrere Medien (etwa die Schwäbische Post und der SWR) berichtet haben.Grund sollen Tonprobleme gewesen sein. Oder, genauer gesagt: die Reaktion im Publikum darauf. Von Sound-Rückkopplungen ist die Rede und davon, dass das Konzert in den hinteren Reihen kaum zu hören gewesen sein soll. „Lauter!“, rief man danach wohl im Publikum. Sehr zum Missfallen von Schneider. Den Zuhörern empfahl er Hörgeräte. Uff.
Wer Schneiders Temperament ein bisschen kennt, kann leicht ahnen: Bevormundung durch andere ist seine Sache nicht. Auch nicht durch seine Fans. „Eigentlich möchte ich jetzt weiterfahren und auf die Gage verzichten“, so Schneider an besagtem Tag in Ellwangen im Osten Baden-Württembergs. „Ich habe keine Lust mehr.“










