Beim WTT Feeder in Berlin ist die technische Ausstattung hochprofessionell. Der Charme vor Ort erinnert indes an niederklassigen Amateursport.

Lokalmatadorin und späte Siegerin Nina Mittelham

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I n der letzten Woche war ich in Berlin. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, schließlich befinden sich meine Arbeitgeber ja auch dort. Aber diesmal war ich noch aus anderen Gründen da – ich habe mir ein Tischtennisturnier der internationalen Spielart angeschaut. WTT Feeder nennt sich das, es ist unter den kompliziert anmutenden Turnierformaten auf Weltebene die unterste Kategorie, ungefähr einem Challenger-Turnier im Tennis entsprechend (okay, das ist wiederum kompliziert).

Jedenfalls bedeutet das, dass hier nicht die oberste Weltspitze antritt, sondern eher ein paar Ausgesuchte, die was wettzumachen haben (im Fall von Berlin: die späte Siegerin Nina Mittelham), noch oder wieder den Anschluss suchen oder ein Versprechen sind (wie die Finalisten bei den Männern – echte Jungs, nicht älter als 18). Es bedeutet auch, dass das Format vorgegeben ist, vom WTT, der Agentur des Weltverbands, und lokal ausgerichtet wird, hier vom ttc eastside Berlin.