Musik direkt aus der KI: Bei Spotify, Deezer oder auch Apple Music ist das längst keine Seltenheit mehr. Musiker, Nutzer und manche Plattenfirmen fordern seit Längerem eine Kennzeichnungspflicht, auch weil die Streamingdienste mit solchem Material überflutet werden. Nachdem Apple bereits im März Einreicher von Musik dazu aufgefordert hatte, die Kennzeichnung mitzuteilen, beginnt nun demnächst die Öffentlichmachung. Das berichtet der Musikfachdienst Billboard. Die sogenannten AI Transparency Tags werden demnach „noch in diesem Jahr“ publiziert.

Plattenfirmen und Distributoren sind am Drücker

Laut Bericht schickte Apple seinen Kunden aus der Musikindustrie einen entsprechenden Hinweis. Gekennzeichnet werden Titel, die „wesentlich mit KI generiert“ wurden. Dies gilt für Inhaltelieferanten wie Plattenfirmen und Distributoren. Dabei geht es nicht nur um die Songs selbst, sondern auch um Covergestaltung, Komposition und Musikvideos. Apple betont, man arbeite explizit mit den Inhaltelieferanten zusammen, weil diese in der besten Position seien, „zu wissen, wie ihre Inhalte generiert wurden“ und wann AI Transparency Tags verwendet werden sollten. „Wir definieren von einer KI-Plattform generierte Inhalte als alles, was in erster Linie aus einem generativen KI-Dienst stammt“, schreibt Apple.