Aleksander Čeferin will den massiv unter Druck geratenen Fifa-Boss Gianni Infantino nicht herausfordern und schloss eine Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten im März 2027 aus. »Ich bin nicht interessiert«, sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union im britischen Podcast »The Rest is Politics«.
Infantino-Gegenkandidat wird gesuchtČeferin ist einer seiner schärfsten Kritiker, die Uefa will Infantinos Wiederwahl beim Fifa-Kongress im kommenden März verhindern. Sie hatte einen Boykott aller Fifa-Wettbewerbe angekündigt, die Weltmeisterschaften eingeschlossen. Auch nach Rücknahme der Infantino-Pläne hatte die Uefa die Drohung wiederholt.
Čeferin hofft, dass Infantino erkennt, »dass er nicht die nötige Unterstützung für seine Wiederwahl hat« und quasi selbst zurücktritt. »Die zweite Möglichkeit ist, dass er zur Wahl antritt. In diesem Fall wird es wohl einen Gegenkandidaten geben. Ich weiß allerdings noch nicht, wer dies sein wird«, sagte Ceferin. Die Fifa hat den 18. November als Frist für die Nominierung von Herausforderern festgelegt.










