Im Wettlauf um das Geschäft mit künstlicher Intelligenz (KI) möchte sich der chinesische Onlineriese Alibaba bei Investoren frisches Geld holen. Wie der Konzern mitteilte, sollen durch den Verkauf neuer Aktien an der Börse in Hongkong insgesamt 80 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 8,73 Milliarden Euro) eingenommen werden.
Dem Unternehmen zufolge handelt es sich um die größte Kapitalerhöhung eines in Hongkong gelisteten Unternehmens. Zudem ist es die weltweit drittgrößte Transaktion dieser Art in diesem Jahr, nach ähnlichen Schritten der US-Technologiekonzerne Alphabet und Intel.Laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters plant Alibaba den Verkauf von 710 Millionen Stammaktien zu einem Preis von je 112,70 Hongkong-Dollar. Dies entspricht einem Abschlag von 3,6 Prozent gegenüber dem jüngsten Schlusskurs. US-Investoren sind von der Transaktion ausgeschlossen, da die Platzierung nach Angaben von Alibaba nicht nach US-Wertpapiergesetzen registriert wurde.
Noch mehr RechenleistungDie Einnahmen aus dem Aktienverkauf will Alibaba nach eigenen Angaben vollständig in den KI-Bereich stecken. Geplant seien Investitionen in die gesamte Bandbreite der KI-Technologie. Dazu gehörten auch der Ausbau und die Verbesserung der dafür notwendigen Infrastruktur wie etwa Rechenzentren. Konkret solle das Geld in sogenannte Full-Stack-KI-Kapazitäten fließen, was neben der Infrastruktur auch Chips sowie die Entwicklung und den Einsatz von KI-Modellen umfasst.










