Roland Manz betreibt am Bodensee ein Lottogeschäft, in seiner Freizeit unterstützt er die Ukraine. Sich selbst sieht er als „Gemeinschaftsmenschen“.
Roland Manz mit einem Stein aus den Ruinen des größten Kinderkrankenhauses in Kyjiw
Jörn Lorenz
Ob sein Engagement für die Ukraine etwas mit der Fluchterfahrung seiner Mutter zu tun hat, die, Kind noch, am Ende des Zweiten Weltkriegs aus dem Osten von ihrem Gutshof floh? Roland Manz verneint, stockt dann aber und sagt: „Jetzt, wo wir darüber reden, bringt mich das zum Nachdenken.“
Draußen: Die Kemptener Straße, die von Oberreutin nach Niederhaus bei Lindau am Bodensee führt, ist schwer befahren. Auf halber Strecke liegt eine Villa, gebaut um die letzte Jahrhundertwende. Dort im Erdgeschoss wohnt Roland Manz mit seinem jüngsten Sohn zur Miete. Von der Straße ist das Haus durch eine hohe Hecke und Rasen getrennt. Irgendwann soll eine Lärmschutzwand gebaut werden. Ob das was bringt, die Villa steht doch am Hang? Manz bleibt optimistisch, dass neue technische Entwicklungen das schon in den Griff bekommen werden.








