Eigentlich ist der Bezahldienst Wero angetreten, um sich als europäische Alternative zu US-Konkurrenten wie Paypal und Zahlungen per Mastercard und Visa zu etablieren. Doch auch zwei Jahre nach dem Start kommt der Bezahldienst nur langsam voran.Anzeige

Ein Drittel kennt Wero gar nicht

Denn Wero hat ein Bekanntheitsproblem, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Vergleichsportals Verivox zeigt: Fast ein Drittel der Befragten hat noch nie etwas von Wero gehört, nur rund 40 Prozent können korrekt angeben, dass es sich um einen Zahlungsdienst handelt. 23 Prozent kennen zwar den Namen, wissen aber nicht, was Wero ist. Die restlichen sieben Prozent halten Wero wahlweise für eine App zum Währungshandel, eine Geldanlage-App, eine Debit-Kreditkarte aus Holz oder einen Legitimierungsdienst.

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Noch ernüchternder sind die Angaben zur Nutzung: Lediglich 14 Prozent der Befragten haben ihr Girokonto schon für Wero freigeschaltet, doch nur knapp sieben Prozent nutzen den Dienst auch aktiv, etwa um Geld an Freunde zu schicken oder online zu bezahlen. Immerhin ist das eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als nur rund vier Prozent der Befragten angaben, aktive Wero-Nutzer zu sein. Auch die Bekanntheit ist seitdem gestiegen. Im vergangenen Jahr lag sie noch bei rund 30 Prozent.Anzeige