Bei der Turn-EM standen im Reckfinale zwei ukrainischstämmige Athleten und ein Russe. Die neue Zulassung russischer Turner ohne Neutralitätsprüfung bringt Spannungen.
Balanceakt in allerlei Hinsicht: Ilia Kovtun beim Reckfinale
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Radomyr Stelmakh eröffnete das Finale der besten europäischen Reckturner für Deutschland und stürzte. Es folgte Ilia Kovtun für Kroatien, der zuvor die Entscheidung am Barren gewonnen hatte und in Zagreb mit Standing Ovations bedacht wurde. Er lag auch am Reck auf Medaillenkurs, bis ihn schließlich der Russe Savelii Sieedin auf den vierten Rang schob.
Die Konstellation hört sich nicht aufregend an und war doch höchst brisant, traten hier doch zwei ehemalige ukrainische Teamkollegen gegeneinander und beide gegen einen Russen an. Ja, es ging um mehr oder weniger gelungene Flugelemente, Adlerschwünge oder Dreifachsalti zum Abgang. Aber auch um Flucht und Migration seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022.






