Eigentlich sei der Wald ein Ort der Ruhe. Man nehme dort selbst leiseste Geräusche wahr, wie das Zwitschern der Vögel oder das Rauschen der Blätter. „Im Waldbrandeinsatz ist es das genaue Gegenteil“, sagt Feuerwehrmann Michael Ehresmann. „Plötzlich steht man vor einer meterhohen Flammenwand.“ Er spricht von enormer Hitze, dem „bedrohlichen Knistern“ brennender Fichten und der anfänglichen Orientierungslosigkeit in einem Gebiet, in dem es kein Straßennetz gibt, an dem man sich ausrichten kann. „Man sieht, wie das Feuer immer weiter mit dem Wind den Hang entlangläuft, in einer Geschwindigkeit, dass man es kaum mehr einfangen kann.“