Der am Sonntag Hingerichtete soll an den Demonstrationen im Januar teilgenommen haben. Im Iran wurden im vergangenen Jahr mindestens 1.639 Menschen exekutiert.
Protest gegen Hinrichtungen im Iran bei einer Demonstration im Mai in Frankfurt/Main
Boris Roessler/dpa
afp/dpa/taz | Im Iran ist erneut ein Mann hingerichtet worden, der wegen seiner Beteiligung an den regierungskritischen Protesten im Januar zum Tode verurteilt worden war. Madschid Adineh habe an „operativen Aktivitäten“ zur Unterstützung Israels und der USA teilgenommen, teilte die iranische Justiz am Sonntag auf ihrer Website Misan Online mit.
Er sei zudem wegen „Kriegsführung gegen Gott“, Brandstiftung, Versammlung und Verabredung zur Begehung von Straftaten gegen die innere Sicherheit des Landes schuldig gesprochen worden. Das Todesurteil sei am Sonntagmorgen vollstreckt worden, berichtete Misan.









