Wie weit die Entwicklung humanoider Roboter fortgeschritten ist, konnte sich nicht zuletzt der Bundeskanzler persönlich anschauen. Bei einem Besuch in Peking Anfang des Jahres war Friedrich Merz ein Boxkampf zwischen Hightech-Maschinen präsentiert worden (mehr hier ). Dass Maschinen dieser Art nicht nur zuschlagen, sondern auch absurd schnell laufen können, zeigte sich nun bei den World Humanoid Robot Games (Weltmeisterschaften humanoider Roboter) in China.Ein Roboter hat beim Auftakt dieser Weltmeisterschaft im Sprint über 100 Meter den bestehenden Rekord eines Menschen geschlagen. Während der Eröffnungsfeier rannte der Roboter des chinesischen Teams X-Humanoid in nur 9,39 Sekunden ins Ziel. Damit unterbot er die Bestzeit von 9,58 Sekunden von Rekordhalter Usain Bolt über diese Strecke. Im Anschluss an ihren Sprint prallten die Roboter spektakulär in eine Schutzwand.Im Vorfeld hatte ein Roboter des chinesischen Smartphone-Herstellers Honor die Bestmarke des Jamaikaners mit 9,32 Sekunden sogar noch deutlicher unterboten, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Honors Robotermodell mit dem Namen »Lightning« (»Blitz«) hatte im April bereits die von einem Menschen gelaufene Bestzeit im Halbmarathon über rund 21 Kilometer mit 50 Minuten und 26 Sekunden deutlich unterboten.
Künstliche Intelligenz: Chinas Sprint-Roboter laufen schneller als Usain Bolt
China steckt Abermilliarden in die Entwicklung von humanoiden Robotern. Und die Technologie entwickelt sich rasend schnell – wie zwei Hightech-Sprinter in Peking beweisen. Am Abbremsen müssen sie aber noch arbeiten.













