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Start-up der Woche: Dieses Start-up baut Kühlsysteme ohne Kompressor Qurie baut neuartige Kühlsysteme ohne Kompressor und Kältemittel. Was hält Investor Fabian Heilemann von der Idee?
Die Gründer: Patrick Corhan, Jan Schipper, Stefan Mönch, Christian Vogel, Kilian Bartholomé (v. l.), nicht im Bild: Julius Metzdorf Foto: Jeannette PetriChristian, Jan, Julius, Kilian, Patrick, Stefan, wie lautet euer Elevator Pitch mit einem möglichen Geldgeber?Qurie entwickelt die nächste Generation von Kälte- und Heizsystemen, die ohne Kompressor und Kältemittel auskommen und so den Stromverbrauch deutlich reduzieren. Wir elektrifizieren Kälte und Wärme, die bis heute mechanisch erzeugt werden.Wie seid ihr auf die Idee gekommen?Wir haben festgestellt, dass Kompressorsysteme verschiedene Nachteile haben. Deshalb haben wir mit sechs Fraunhofer-Instituten ein großes Forschungsprojekt für die Festkörperkühlung ohne Kältemittel aufgesetzt. Das hat uns bestärkt. Wir haben Qurie ausgegründet, um die Forschung zu kommerzialisieren.Und wie verdient ihr damit Geld?Wir entwickeln, produzieren und vermarkten elektrokalorische Kühlsysteme. Kurzfristig fokussieren wir uns auf die Klimatisierung von Schaltschränken. Langfristig wollen wir in Massenmärkte wie Klimaanlagen oder Wärmepumpen vorstoßen. Zum Unternehmen: Qurie Nachhaltige, energiesparende und kostengünstige Kältegeräte und Wärmepumpen, die komplett ohne Verdichter wie Kompressoren und chemische Kältemittel auskommen2,2 Millionen Euro RisikokapitalJanuar 2026 in FreiburgIm Aufbau10Wer sind eure Konkurrenten?Es gibt verwandte kalorische Kühltechnologien. Der wahre Konkurrent aber ist der Kompressor, der seit 100 Jahren im Markt ist und den wir ablösen wollen.Angenommen, ihr bekämt Kapital aus einer Finanzierungsrunde. Wozu würdet ihr das Geld einsetzen?Der Fokus liegt auf der Industrialisierung: Wir wollen Pilotanlagen bauen, um die Fertigung dann im nächsten Schritt auf ein industrielles Niveau zu skalieren.Wo steht ihr in fünf Jahren?Wir wollen der führende Anbieter der Festkörperkühlung sein, jährlich 100.000 Komponenten unseres Systems fertigen und uns damit im kommerziellen Einsatz befinden.Würde der Profi investieren?Foto: PR







