Die japanische Polizei hat einen Vater verwarnt, der seinen Sohn während einer Wanderung auf dem Fuji zurückgelassen hatte. Man habe das Kind allein aufgefunden, teilte die Polizei mit.Laut der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo , die sich auf die Polizei beruft, begann der Vater mit seinen beiden Söhnen die Wanderung am Donnerstag gegen sieben Uhr morgens. Der BBC zufolge befand sich die Familie auf der Fujinomiya-Route, die an der fünften Station des Berges beginnt. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von dort dauert es laut BBC fünf Stunden zum Gipfel.

Kyodo berichtet, nach etwa 15 Minuten habe die Familie die sechste Station erreicht, auf fast 2500 Metern. Der »Japan Times« zufolge sagte das Kind seinem Vater dort, es sei müde. Da der ältere Bruder bereits vorausgegangen sei, habe der Vater den Siebenjährigen angewiesen zu warten, berichtete der Lokalsender SBS. Anschließend habe der Mann die Wanderung mit seinem anderen Sohn fortgesetzt.Mitarbeiter der Hütte entdeckten den Jungen laut »Independent« gegen 7.40 Uhr auf einer Bank. Bei nebligen und regnerischen Bedingungen, wie die BBC berichtet. TV Asahi berichtet, die Berghütten-Mitarbeiter sagten, das Kind sollte acht Stunden lang warten, ausgestattet lediglich mit Snacks und einem Erfrischungsgetränk, aber ohne Geld.Sie riefen laut Kyodo die Polizei. Polizeibeamte nahmen schließlich Kontakt zu dem Vater auf, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits bei der achten Station befand. Nach seiner Rückkehr übergaben sie ihm den Jungen.