Zum Kochen braucht man mehr als nur ein Messer, aber das Wichtigste im Block ist das große Kochmesser. Es ist in allen Profiküchen, aber auch am heimischen Herd unverzichtbar. Die schmale, lange Schneidenform ist weltweit beliebt. Auch in Japan, wo sie Gyūtō genannt und für ihre Vielseitigkeit geschätzt wird.
Die getesteten Messer eignen sich für viele Schnitttechniken. Etwa für das vertikale Tap-Chopping von Gemüse und Kräutern, das von der Spitze zum Griff drehende Rock-Chopping sowie das schwingende Cross-Chopping, bei dem man mit der zweiten Hand auf der Klingenoberseite Kräuter und Knoblauch fein hackt. Um Fisch oder Fleisch exakt zu schneiden, benutzen Chefs vorwiegend die geraden Schnitte der Zug- oder Schiebetechnik. All diese Aufgaben mussten unsere fünf Testmesser so gut wie möglich erledigen.
Das Hauptkriterium eines jeden guten Messers ist die Schärfe. Wir bewerteten die Werksschärfe, die Schnitthaltigkeit und die Nachschärfbarkeit. Messer mit Holzgriffen haben in der Spülmaschine nichts zu suchen, doch auch Schneiden mit Kunststoffgriffen können von aggressiven Spülmitteln beschädigt werden. Wer seine Klingen ohnehin alle zwei Tage nachschärft, wird davon wenig bemerken. Bei guter Pflege haben einige unserer Testkandidaten großes Potenzial als Messer fürs Leben.Diese fünf Kochmesser haben wir getestet:F. Dick 1778 Kochmesser 24 ZentimeterChroma Type 301Hensslers Kochmesser »Scharfe Klinge«Culilux Kobe Kochmesser 24 ZentimeterWMF Chef’s Edition Damast






