Tesla hat diese Woche offiziell bestätigt, dass der humanoide Roboter Optimus im Werk Grünheide praktische Aufgaben übernimmt. Nach Medienberichten sollen humanoide Roboter der zweiten Optimus-Generation seit Wochenbeginn in abgeschirmten Bereichen der Batteriezellenfertigung und der internen Logistik eingesetzt werden.

Im Zentrum der Erprobung steht die Arbeit mit den neuen 4680-Batteriezellen, die Tesla schrittweise in die Serienproduktion überführt. Die Roboter übernehmen dabei Tätigkeiten wie das Sortieren, Prüfen und Bestücken von Zellträgern – Aufgaben, die bislang ausschließlich von menschlichen Beschäftigten ausgeführt wurden.

Die zweite Generation von Optimus verfügt über Hände mit elf Freiheitsgraden und taktile Sensoren an allen Fingern, die ein präzises, menschenähnliches Greifen ermöglichen sollen. Die Steuerung erfolgt vollständig kamerabasiert über Teslas „Vision‑Only“-System, das auch in den Fahrzeugen des Elektroautobauers zum Einsatz kommt.

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um einen „begrenzten Pilotversuch“, der die Stabilität des Systems und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine unter realen Produktionsbedingungen bewerten soll. Die Tests finden nicht in der Endmontage des Model Y statt, sondern in zwei besonders automatisierten Bereichen: der Fertigung der 4680‑Zellen und der angrenzenden Werkslogistik.