Rehakliniken berichten von mehr jungen Patientinnen und Patienten, die wegen psychischer Probleme in die Erwerbsminderungsrente rutschen. Was helfen könnte.
Manche erkrankte Menschen berichten, dass die Arbeitsstelle ihnen hilft, psychische Krisen zu meistern – wegen der Kontakte
Patrick Pleul/dpa
epd | Vor zwei Jahrzehnten war der Durchschnittspatient von Achim Schäffner Mitte bis Ende 50 und psychisch so erkrankt, dass ein Aufenthalt in einer Rehaklinik nötig war. In aller Regel gelang danach die berufliche Rückkehr. Das sei inzwischen nicht mehr so, berichtet der Oberarzt des Reha-Zentrums in Bad Dürrheim. Sehr junge Patienten habe er derzeit zu rehabilitieren, viele landeten in der Erwerbsminderungsrente.
Laut noch unveröffentlichten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegen, erhielten im vergangenen Jahr knapp 176.000 Menschen eine solche staatliche Zahlung für jene, die gar nicht oder sehr eingeschränkt arbeiten können. Das sind vier Prozent mehr als im Schnitt der vorangegangenen zehn Jahre.






