PfadnavigationHomeWissenschaftUr-RiesenhaiBei einem Spaziergang findet der 11-jährige Bo einen Beweis für den MegalodonStand: 08:12 UhrLesedauer: 2 MinutenFast so groß wie eine Kinderhand: Bo Bowers und der Zahn des urzeitlichen RiesenhaisQuelle: Mike BowersFamilie Bowers ist am Strand in New Jersey unterwegs, als Vater und Sohn einen ungewöhnlichen Fund machen. Doch erst der elfjährige Bo kann das besondere Fossil bergen. Wie kam der riesige Zahn dorthin?Ein Spaziergang der Familie Bowers in New Jersey nahm eine überraschende Wendung: Der elfjährige Bo Bowers entdeckte in einer Felsspalte am Strand den Zahn eines Riesenhais – eines sogenannten Megalodons. Die Familie war im Urlaub in Sea Isle City an der Ostküste der USA, als Bo beim Graben zwischen den Steinen auf den rund zehn Zentimeter langen Haizahn stieß. Zunächst versuchte sein Vater Mike Bowers vergeblich, den Fund aus dem engen Spalt zwischen zwei Steinen zu lösen. Schließlich gelang es Bo, den Zahn mit den Händen herauszuziehen.Der Megalodon starb vor etwa drei Millionen Jahren aus und gilt als größter Raubfisch, der jemals lebte. Der Riesenhai konnte eine Länge von bis zu 24 Metern erreichen und war damit länger als ein Lkw mit Anhänger. „Ich hätte im Leben nicht geahnt, dass wir so etwas finden würden. Mein Sohn war sprachlos“, sagte der 42-jährige Mike Bowers aus Pittsburgh gegenüber der Nachrichtenseite „NJ.com“. „Das stand schon lange auf meiner Liste der Dinge, die ich unbedingt finden wollte. Mir zitterten die Knie.“Nachdem Vater und Sohn den Fund dem Cape May Whale Watch and Research Centre präsentiert hatten, bestätigten die Forscher: Bei dem zehn Zentimeter langen Zahn handelt es sich um ein Megalodon-Fossil. Die Wissenschaftler des Zentrums vermuten, dass ein im Rahmen des laufenden Strandaufspülungsprojekts von Cape May County eingesetzter Bagger den Zahn zusammen mit aufgepumptem Sand an die Küste gespült habe, so Laurino.„Wenn der Sand einige Kilometer vor der Küste liegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Zahn mit ihm an den Strand gelangte“, erklärte Melissa Laurino, die leitende Naturforscherin des Zentrums. „Es ist ein einmaliger Strandfund, den die Familie Bowers ein Leben lang in Ehren halten wird.“