Die erhoffte Überraschung ist ausgeblieben, Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Der Drittligist verlor am Freitagabend mit 0:4 (0:2) gegen den VfB Stuttgart und blieb dabei über die gesamte Spieldauer weit entfernt von einem Coup. Der Bundesligist, der 2025 den Pokal gewonnen und in der abgelaufenen Saison im Endspiel gestanden hatte, präsentierte sich im fast randvoll gefüllten Ostseestadion von der ersten Minute an sehr souverän.Neuzugang Dzenan Pejcinovic, den der VfB in diesem Sommer von Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg verpflichtet hatte, schnürte vor der Pause einen Doppelpack (18., 37.). Torhüter Luca Unbehaun verhinderte mit einigen Paraden einen noch höheren Rückstand. Einen Distanzschuss von Jeff Chabot lenkte er beispielsweise mit einer starken Flugeinlage noch an den Pfosten (25.). Tiago Tomás traf mit einem wuchtigen Abschluss aus kurzer Distanz nach 74 Minuten zum 0:3 aus Rostocker Sicht, Pejcinovic gelang in der Schlussphase noch sein dritter Treffer (82.).

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Hansa-Trainer Daniel Brinkmann, der vor der Partie noch selbstbewusst verkündet hatte, dass es für Stuttgart „schönere Lose“ hätte geben können, stellte seine Mannschaft im Vergleich zum 3:3 in der Liga gegen Waldhof Mannheim gleich auf sieben Positionen um. Die XL-Rotation zahlte sich allerdings nicht aus. Vor allem im Spiel nach vorne präsentierten sich die Hausherren die meiste Zeit der Begegnung arg mutlos.