Wegen zahlreicher schadhafter Kondome hat das französische Gesundheitsministerium die Nutzer zu Schwangerschaftstests oder Tests auf sexuell übertragbare Krankheiten aufgerufen. Zehntausende Kondome seien betroffen, teilte das Ministerium mit. Sie seien im Internet, in Drogeriemärkten und Apotheken verkauft worden.Zu den betroffenen Marken zählen auch die französischen Marken »Friday Bae« und »Mylubie«, deren Kondome entweder »löchrig« seien oder »leicht platzen«. Etwa 260.000 Kondome seien von den Ende Mai und Anfang August eingeleiteten Rückrufen betroffen, erklärten die Anti-Betrugs-Behörde DGCCRF und die Gesundheitsbehörde DGS .

Zudem gehe es um etwa 40.000 Kondome der Marken Okamoto und Sagami, die überwiegend online verkauft worden seien, etwa bei Amazon. Sie seien in erster Linie für den japanischen Markt bestimmt und hätten kein Gütesiegel der EU. Die Verbraucherschutzbehörde forderte die Plattformen auf, die Angebote zu löschen und die Kunden zu informieren.