Ist die Liebe frei von Macht? Natürlich nicht. Kommt bei einem Paar noch eine ungleiche Vermögensverteilung hinzu, wird es erst recht kompliziert. Falsche Scham, Abhängigkeiten, Streit über die Frage, wie schick man wohnen möchte, quälen Liebende schon in den Romanen von Jane Austen. In ihrem zweiten Roman „Die zweitgrößte Liebe“ nimmt sich die Autorin Ruth-Maria Thomas jetzt auch das Thema Klassenunterschiede als Grundlage einer Liebesgeschichte vor – und verortet diese in einem ostdeutschen Kontext. Dabei spielt sie mit der Frage, wer hier eigentlich „arm“ ist und wer sich vielleicht von wem retten lassen muss.
Und wer zahlt die Rechnung?
Er hat Geld, sie muss jeden Cent zählen. Ruth-Maria Thomas fragt in ihrem Roman „Die zweitgrößte Liebe“, ob eine Liebe mit Klassenunterschied gutgehen kann.






