Der britische Prinz Harry (41), Popstar Elton John (79) und weitere Mitstreiter müssen für den verlorenen Zivilprozess gegen den Verlag der Boulevardzeitung Daily Mail eine millionenschwere Rechnung begleichen. Wie das zuständige Gericht in London entschied, belaufen sich die zu erstattenden Kosten der Gegenseite vorläufig auf umgerechnet etwa 11 Millionen Euro (9,5 Millionen Pfund). Wie die britische Tageszeitung The Guardian berichtet, muss die Summer innerhalb von sieben Tagen gezahlt werden.Neben Prinz Harry hatten die Schauspielerin Liz Hurley, der Sänger Elton John und dessen Mann, David Furnish, die Schauspielerin Sadie Frost, Baroness Doreen Lawrence und der frühere liberaldemokratische Politiker Simon Hughes geklagt. Den Prozess gegen Associated Newspapers Limited (ANL) wegen angeblich illegaler Recherchemethoden haben sie verloren. Ein Richter am High Court in London hatte im Juli entschieden, dass die Kläger keine ausreichenden Beweise für ihre Vorwürfe vorlegen konnten. Der Verlag wies die Vorwürfe von Beginn an entschieden zurück.Großbritannien:Prinz Harry verliert vor GerichtHaben britische Boulevardmedien Privatdetektive angeheuert, um bei Prinz Harry illegal Abhörgeräte anzubringen und Polizeibeamte zu bestechen? Einem Gericht reichen die Beweise dafür nicht.Konkret ging es etwa um das angebliche Abhören von Telefonaten und Sprachnachrichten sowie das Einsehen privater Dokumente. Harry war im Januar zum Kreuzverhör nach London gekommen. Dabei wurde es teils auch emotional: Zum Schluss der Aussage brach dem Prinzen die Stimme, als er über die Presse sagte: „Sie haben das Leben meiner Frau vollkommen zur Hölle gemacht, Euer Ehren.“Prinz Harry führt seit Jahren einen regelrechten Kreuzzug gegen die „Tabloid Press“, wie die britische Boulevardpresse genannt wird. Bei Zivilklagen gegen den Verlag des Daily Mirror und der Sun hatte er mehr Erfolg.Diese Woche war bekannt geworden, dass Harry und Meghan planen, nach England zurückzukehrenFür Harry, der mit seiner Frau Herzogin Meghan und den beiden Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) kurz vor dem Umzug nach Großbritannien steht, ist das kein guter Auftakt für das Leben in der alten Heimat.Der jüngere Sohn von König Charles III. (77) löste sich 2020 aus dem inneren Kreis der Royals und zog mit seiner Frau Meghan (45) in die USA. Doch dies ist nun Geschichte: Mehr als sechs Jahre nach dem Bruch mit der Königsfamilie kehren Harry und Meghan nach Großbritannien zurück, wie am Mittwochabend bekannt wurde. Die Nachricht war in britischen Medien wie eine Bombe eingeschlagen.Noch in diesem Monat sollen die beiden mit ihren beiden Kindern zurückkehren und schließlich außerhalb von London leben. Die für wenig Zurückhaltung bekannte britische Presse dürfte den Umzug in bekannter Manier auf Schritt und Tritt verfolgen, was zum Anlass für neuen Ärger mit dem Herzog und der Herzogin von Sussex werden könnte.
Nach verlorener Klage gegen „Daily Mail“: Harry muss Millionenbetrag zahlen
Prinz Harry und sechs weitere Prominente hatten gegen die Methoden der Informationsbeschaffung der Boulevardzeitung geklagt und verloren.











